Beckenerweiterung Kläranlage Bad Kösen

Die Kläranlage Bad Kösen muss aufgrund der derzeitig frachtenmäßigen Auslastung und zukünftig geplanter Anschlüsse von der aktuellen Ausbaugröße von 6.000 EW auf 9.500 EW erweitert werden.

 

Diesbezüglich wird zur Erweiterung der vorhandenen Belebung die Errichtung eines vorgeschalteten Deni-/Bio-P-Beckens (V= ca. 1.000 m³) erforderlich. Das vorhandenen Belebungsbecken muss nunmehr entleert und gereinigt werden.

 

entleertes Belebungsbecken

 

Erstmalig seit der Inbetriebnahme wird das Belebungsbecken Außerbetrieb genommen und bautechnisch begutachtet (Kontrolle auf mögliche Schäden etc.). Im Nachgang werden neuen Belüftungselemente zur Erhöhung der erforderlichen Sauerstoffeintragsleistung verbaut.

Da kein redundantes Belebungsbecken zur Verfügung steht und die Abwasserreinigung kontinuierlich sichergestellt werden muss, wird das neu errichtete vorgeschaltete Deni-/Bio-P-Becken als Belebungsbecken kurzfristig „umfunktioniert“ und mit entsprechenden Belüftungselementen inkl. mobiler Gebläse ausgestattet (siehe Abbildung).

 

Deni-Bio-P-Becken_Rohbau        vorgeschaltenes Deni-Bio-P-Becken

 

Zur Sicherstellung einer gemeinsamen aeroben Schlammstabilisierung (Schlammalter von mind. 25 Tage) und zur Vermeidung anaerober Zersetzungen (unkontrollierte Faulung) muss der anfallende Überschussschlamm im neu zu errichtenden belüfteten Schlammbehälter (V= ca. 1.000 m³) weiterführend belüftet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Schlamm weiterhin aerob stabilisiert wird und Geruchsemissionen verhindert werden.

 

Bodenplatte Schlammspeicher

 

 

Zurück